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Unser Schulprogramm und Schullogo
„Nomen est omen“ – der Name ist ein Zeichen
Unser Schulnamen so wie auch unser Schullogo hat für alle an der Erziehungs- und
Bildungsarbeit Beteiligten Aufforderungscharakter.
Das Logo besteht einerseits aus dem modern gestalteten J für Jakobus und andererseits
aus dem „alten“ (= durch seine Kleidung altmodisch wirkenden) Jakobus als Verkünder
der christlichen Botschaft mit zwei Kindern an seinen Seiten auf diesem „neuen“
Weg.
Am Beginn des Weges ist die Jakobsmuschel zu sehen, die ein Symbol für die Pilgerschaft
des Jakobus, für sein Unterwegs sein ist. Unterwegs zu sein bedeutet auch
offen zu sein für alles Neue, was uns begegnet und in unserer Entwicklung,
in unserem Denken nicht zu stagnieren.
Das „alte“ Jakobsbild steht für Tradition,
die Erziehung und Unterrichtung unserer Kinder auf der
Grundlage christlichen Kultur- und Gedankengutes, in Art. 7 der Landesverfassung
mit „Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Mitmenschen und Liebe zum sozialen
Handeln“ als wichtigstes Erziehungsziel definiert.
Die drei dargestellten Personen stehen auf dem Buchstaben J, der als Weg gestaltet
ist. Das Wort ‚Weg’ beinhaltet ‚bewegen’. In unserer sich immer schneller ändernden
Welt müssen wir mitgehen, Veränderungen und Neuerungen
registrieren, beobachten und beurteilen um in der Gesellschaft leben zu können.
Es ist die Aufgabe aller an der Schule Tätigen unsere Kinder beim Finden ihres Lebenswegs
zu unterstützen, ihnen dabei Orientierungen und Sicherheit
zu geben.
Kinder müssen dabei vor allem zur Selbstständigkeit
geführt und zu eigenverantwortlichem Handeln
ermutigt werden. Ihnen die individuelle Art und Intensität
an Führung und Unterstützung bei ihren Lernprozessen und in ihrem Sozialisationsprozess
zu geben, ist die wesentliche Aufgabe von Grundschule heute. Dies wird in unserem
Logo durch Jakobus schützende Hände auf den Köpfen eines Jungen und eines Mädchens
verdeutlicht, hier als Symbol für alle Kinder, gleich welchen Geschlechtes, gleich
welcher Herkunft, Nation und Rasse gedacht.
Schulgeschichte
Generelle Schulpflicht gibt es bei uns seit dem 19. Jahrhundert. Die Grundschule
existiert seit Sommer 1968, aber noch nicht in unserem heutigen Gebäude, sondern
in Helpenstein und im Gebäude der jetzigen Lebenshilfe. Zu diesem Zeitpunkt war
in unserem Altbau die Hauptschule untergebracht.
1969/1970 wurde die Grundschule in dieses Gebäude verlagert, seit 1971 mit Herrn
Kreuels als Rektor.
Ab 1972/73 war die Grundschule in Neukirchen zweizügig, ein Jahrgang sogar dreizügig,
so dass eine Klasse im Gebäude der jetzigen Lebenshilfe untergebracht werden musste.
Später, nämlich 1976 wurde der Neubau als Anbau an das alte Gebäude mit einer Aula
und dem Trakt mit 4 Klassenräumen erstellt.
Seit 1987 heißt die unsere Schule Jakobus-Schule nach Jakobus dem Älteren, der auch
Patron der katholischen Kirche in Neukirchen ist.
In unserem Schullogo, welches auch auf einer Plakette am Bürger-Dorf-Baum zu sehen
ist, finden sich Symbole, die den Namen darstellen.
Unser Namenspatron
Seit dem 4. Juli 1987 hat die Städtische Gemeinschaftsgrundschule Grevenbroich -
Neukirchen den Namen Jakobus-Schule. Es ist Jakobus der Ältere gemeint, der auch
der Patron der kath. Kirche in Neukirchen ist. Jakobus lebte als Fischer am See
Genesareth im heutigen Israel. Als Jesus ihn und seinen Bruder Johannes einlud,
ihm zu folgen, überlegte er keinen Augenblick. Oft heißt es in der Bibel: "Jesus
nahm den Petrus, Jakobus und Johannes mit sich." Dies ist sicher ein Zeichen der
Zuneigung Jesu zu diesen Aposteln. Von Jakobus ist kein Schriftwort überliefert.
Er hat aber mit Freude und großem Glauben Christi Botschaft verkündet. Als erster
der Apostel folgte er Jesus in den Tod. In den Ostertagen des Jahres 42 ließ Herodes
Agrippa ihn wegen seines christlichen Glaubens festnehmen und ohne Verhör enthaupten.
Das Grab des Jakobus wird in Spanien - in Santiago de Compostela - vermutet. Seit
Jahrhunderten pilgern die Völker auf dem Jakobusweg dorthin. In der Kunst wird Jakobus
als Pilger dargestellt mit weitem Mantel, Muschel, Stab und Reisetasche. Die Idee,
das menschliche Leben als eine Pilgerreise anzusehen, durchzieht die gesamte Literatur.
Man findet sie bei Augustinus wie bei Dante oder Luther.
Weitere Informationen zu Jakobus bietet die Wikipedia.
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